3. Liga OFV - Platz 6

3 Spiele, 9 Punkte!

Der FCB ist weiterhin im Hoch. Im dritten Meisterschaftsspiel schlägt die Elf von Luca Ruch den FC Wittenbach auswärts mit 2:1.

Trotz zweitägigem Dauerregen präsentierte sich der Platz in Wittenbach in einem beneidenswerten Zustand. Die Bischofszeller schienen davon inspiriert und dominierten das Spiel in der ersten Halbzeit. Das einzige Manko. Die Chancen wurden nicht genutzt. Am nächsten an einen Torerfolg kam Legionär Hermes Lamaj. Er setzte seinen Kopfball an die Latte. Der Bischofszeller Stadionspeaker Leo Mauchle hat „Que sera sera“ der Hermes House Band auf jeden Fall schon mal auf seine berühmt-berüchtigte Stadion-CD gepresst, in der Hoffnung, dass er den Hit-Song am kommenden Samstag beim Heimspiel gegen Romanshorn spielen kann.

Doch zurück in die Gegenwart. Die erste Halbzeit blieb torlos. Der FC Wittenbach blieb mit zwei gefährlichen Kontern ebenfalls erfolglos.

In der zweiten Halbzeit klappte es endlich. Nach einem magistralen Abschlag von Torhüter Manuel Sutter stand Manuel Mangold plötzlich alleine vor dem Wittenbacher Torhüter. Von seinem magischen linken Fuss legte er sich den Ball, zur Überraschung aller, auf seinen rechten Fuss. Glücklicherweise besann er sich, dass er diesen Fuss seit 30 Jahren nur zum Stehen braucht. Anstatt zu schiessen liess er sich von hinten legen. Folgerichtig entschied der Schiedsrichter auf Penalty, den Bekim Panik, wie schon letzte Woche versenkte. Ins andere Eck, falls gegnerische Torhüter mitlesen.

Die Entscheidung wurde dann, wie in den letzten beiden Wochen, von der Bank aus eingewechselt. In der 75. Minute lancierte Mangold mit einem weiten Ball den immer-quirligen Nico Spiegel. Dieser flankte von der linken Seite zu Joker Fabio „Hulk“ Mauchle, welcher mit seinem Signature Move, der Hacke, vollendete. Die Wittenbacher monierten, dass der Ball nicht hinter der Linie war. Der Schiedsrichter sah es zum Glück wie Mauchle und sah den Ball meilenweit hinter der Linie.

In den Schlussminuten kam noch einmal Spannung auf, nachdem die Wittenbacher ebenfalls noch einen Penalty verwerten konnten. Die Bischofszeller hatten aber Einsehen mit Materialwart Hungerbühler, der den Bierharass schon in die Kabine geordert hatte und brachten das 2:1 über die Runden.

Die Rot-Gelben grüssen damit weiter mit weisser Weste von der Tabellenspitze und freuen sich aufs nächste Heimspiel am kommenden Samstag um 17 Uhr auf dem Bruggfeld.

HOPP FCB!

geschrieben von Jan Fitze


Telegramm

FC Wittenbach – FC Bischofszell 1:2 (0:0)
80 Zuschauer

Bischofszell: Sutter; M.Spiegel (90. Haas), B. Panik, Lamaj, Dähler (79. Willems); Bilali (75. Keller); N. Spiegel, Ruch, Fitze, Mangold; F. Panik (60. F. Mauchle)
Tore: 60. 0:1 B. Panik (P), 77. 0:2 Mauchle , 90. 1:2 Wittenbach
Bemerkungen: Bischofszell ohne Näf (nicht eingesetzt), Zefiq, Kast, Schöb, Kryeziu (verletzt), Bruderer, R.Grob, T. Grob, E. Willems (abwesend), Schneeweiss, Soshi, Limoncelli (A-Junioren)

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